Die Nachfolgeplanung von Schweizer KMU ist nach wie vor häufig ein Problem. Zudem liegt der durchschnittliche Verkaufspreis deutlich unter dem Marktpreis. Eine kleine Übersicht der Nachfolge-Situation in der Schweiz.

Die Nachfolgeregelung für kleine und mittlere Unternehmen ist in der Schweiz häufig ein Problem. Fast jedes dritte KMU wird stillgelegt oder endet in Liquidation und verschwindet so vom Markt, weil die richtige Person für die Übernahme nicht gefunden werden konnte. Dies obwohl eine Firmenübernahme eigentlich eine attraktive Option darstellt, wenn man die Überlebensrate von Firmen vergleicht. 95% der übernommenen Firmen sind nach fünf Jahren noch aktiv, deutlich mehr als die 50% bei Neugründungen.

Bei den realisierten Firmenübernahmen werden rund 40% familienintern (Family buy-out), 40% an externe Personen (Management buy-in) und 20% an Mitarbeiter (Management buy-out) weitergegeben.

Die Übernahmepreise liegen teilweise deutlich unter dem Marktpreis. Bei einer familieninternen Übernahme liegt der Preis durchschnittlich 42% unter dem Marktpreis (20% erhalten die Nachfolge sogar umsonst). Mitarbeiter übernehmen eine Firma mit rund 26% Rabatt, womit sie etwas gleichviel Rabatt erzielen wie externe Käufer (22-30%).

Quellen:

Credit Suisse, Erfolgsfaktoren für Schweizer KMU, 2013
Stiftung KMU Next, KMU Nachfolge – Quo Vadis?, 2012</
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Homepage, 2017

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