Firmenwert berechnen in der Schweiz: Methoden und Best Practices
saner consulting Partner & Berater. „Beim Firmenverkauf geht es um mehr als nur eine Transaktion.“
Wer seine Firma verkaufen will, der sollte wissen, wie viel sie wert ist. Denn nur so ist es möglich, einen realistischen Kaufpreis zu benennen und eine optimale Verhandlungsbasis zu schaffen. Aber wie lässt sich der Firmenwert berechnen in der Schweiz? Das erfahren Sie im folgenden Beitrag.
Wir von saner consulting unterstützen Unternehmer beim Kauf oder Verkauf von Firmen. In diesem Bereich spielt die Berechnung des Firmenwerts eine grosse Rolle. Wir weisen daher eine umfassende Kompetenz auf, wenn es darum geht, den Wert von Unternehmen zu ermitteln.
Grundlagen der Firmenbewertung: Ein Überblick für Unternehmen
Um ein Unternehmen zu verkaufen, muss dem Inhaber bekannt sein, wie viel es wert ist. Denn nur so verlangt er keinen zu niedrigen Verkaufspreis. Gleichzeitig ruft er keine zu hohe Geldsumme auf und verschreckt damit potenzielle Käufer.
In den meisten Fällen schätzen Firmeninhaber den Wert ihres Unternehmens falsch ein. Dies ist ganz normal, weil sie emotional involviert sind. Sie denken deshalb vielfach, dass ihre Firma deutlich mehr wert ist, als es tatsächlich der Fall ist. Daher ist es notwendig, die Berechnung des Firmenwerts von Partnern durchführen zu lassen, die keine emotionale Bindung zum Unternehmen haben.
Es ist ausserdem zu bedenken, dass der Firmenwert keineswegs gleichzusetzen ist mit dem Verkaufspreis. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass der Verkauf exakt die Geldsumme einbringt, die die Berechnung des Firmenwerts ergeben hat. Allerdings dient dieser eher als Orientierung und als Basis für die Verkaufsverhandlungen.
Um einen möglichst umfassenden Überblick über den Wert eines Unternehmens zu gewinnen, sollten verschiedene Informationen bekannt sein. So sollten die wichtigsten Kennzahlen sowie der Wert der materiellen Besitztümer ermittelt worden sein.
Aber auch immaterielle Faktoren spielen eine Rolle. Beispielsweise beeinflusst der Standort des Unternehmens seinen Wert massgeblich. Befindet sich etwa der Firmensitz in zentraler Lage und ist zudem optimal in die Infrastruktur eingebunden, dann ist dies vorteilhaft. Auch wenn sich solche Umstände nur schwer in Zahlen festschreiben lassen, sollten sie doch bei der Unternehmensbewertung Berücksichtigung finden.
Branchenspezifische Ansätze zur Berechnung des Firmenwerts

Je nach Branche können unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen, um den Firmenwert zu berechnen in der Schweiz. Diese werden am häufigsten eingesetzt:
- Ertragswertverfahren
- Substanzwertverfahren
- Praktikermethode
- Multiplikatormethode (auch als Multiples bezeichnet)
Allerdings wird in den seltensten Fällen nur ein Verfahren eingesetzt. Stattdessen werden häufig verschiedene Methoden miteinander kombiniert, um ein möglichst verlässliches Ergebnis zu erhalten.
Im Folgenden erläutern wir Ihnen kurz, was die einzelnen Methoden der Berechnung des Firmenwerts auszeichnet.
Das Ertragswertverfahren
Diese Methode wird am häufigsten eingesetzt, um den Firmenwert zu berechnen in der Schweiz. Dafür müssen die durchschnittlichen Erträge des Unternehmens in den vorangegangenen drei Jahren bekannt sein. Zudem muss geschätzt werden, wie hoch die zu erwartenden Erträge in den kommenden drei bis fünf Jahren aussehen.
Diese Informationen werden dafür genutzt, den Firmenwert zu ermitteln. In die Berechnung wird zudem der Kapitalisierungszins einbezogen. Dadurch finden die möglichen Entwicklungen auf dem Finanzmarkt Berücksichtigung.
Neben dem Firmenwert erhalten interessierte Käufer dank des Ertragswertverfahrens eine weitere wichtige Information. Denn sie erfahren, welchen Ertrag sie nach der Geschäftsübernahme vom Unternehmen erwarten können.
Das Substanzwertverfahren
Dieses Verfahren fokussiert sich auf die Besitztümer der Firma. Es wird betrachtet, wie viel die Immobilien, Fahrzeuge, Lagerbestände und weitere Objekte wert sind, die die Firma besitzt. Addiert man sämtliche Geldbeträge, dann erhält man den Firmenwert nach Substanzwertverfahren.
Allerdings hat diese Methode eine grosse Schwäche: Sie vernachlässigt die immateriellen Werte des Unternehmens. Dazu gehören beispielsweise das Image der Firma und der Bestand an Stammkunden. Auch das Wissen und die Erfahrung der Mitarbeiter sind wichtige Faktoren, die beim Substanzwertverfahren unberücksichtigt bleiben.
Die Praktikermethode
Diese Methode kombiniert das Ertragswert- und das Substanzwertverfahren. Zunächst werden beide Verfahren eingesetzt, um die entsprechenden Werte zu ermitteln. Dann wird festgelegt, mit welchem Anteil welcher Wert wichtiger ist. So wird der gewichtete Durchschnitt aus beiden Werten errechnet.
Die Multiplikatormethode
Für die Multiplikatormethode wird das Unternehmen mit Firmen verglichen, die eine ähnliche Grösse haben und jüngst verkauft wurden. Dafür werden bewährte Kennzahlen wie der Umsatz und das EBIT verwendet. Diese werden ins Verhältnis mit dem erzielten Verkaufspreis gesetzt. Daraus ergibt sich der so genannte Multiple. Indem man ihn mit den Kennzahlen des zu verkaufenden Unternehmens multipliziert, erhält man den Unternehmenswert.
Diese Methode kann verlässliche Zahlen liefern, birgt aber auch Herausforderungen. Denn es ist nicht leicht, Firmen zu finden, die mit dem zu verkaufenden Unternehmen vergleichbar sind. Noch schwieriger gestaltet es sich, präzise Kennzahlen zu erhalten. Aus diesem Grund sollten Sie sich von einer kompetenten Beratungsfirma wie saner consulting unterstützen lassen. Wir ermitteln den Wert Ihrer Firma mit verlässlichen Methoden.
Wie wichtig ist eine Cashflow-Analyse?

Eine Cashflow-Analyse ist von enormer Wichtigkeit, wenn es darum geht, eine Unternehmensbewertung durchzuführen. Denn dadurch wird ermittelt, wie viel Liquidität die Firma generiert und für welche Zwecke sie einsetzt wird. Ergibt die Analyse einen positiven Cashflow, dann ist dies ein untrügliches Zeichen, dass das Unternehmen gesund ist. Ist der Cashflow jedoch negativ, dann spricht dies für finanzielle Schwierigkeiten der Firma.
Ein positiver Cashflow zeigt potenziellen Käufern somit, dass das Unternehmen in der Lage ist, künftige Verpflichtungen zu erfüllen. Wird die Cashflow-Analyse kompetent und präzise durchgeführt, dann liefert sie auch einen verlässlichen Blick in die Unternehmenszukunft. Denn sie ermöglicht eine relativ exakte Prognose, wie der künftige Cashflow aussehen wird.
Gerne führen wir von saner consulting eine Cashflow-Analyse für Ihre Firma durch. Dafür setzen wir bewährte Methoden ein. So können Sie sich darauf verlassen, dass die Ergebnisse optimal sind.
Professionelle Unterstützung durch saner consulting

Wenn Sie Ihre Firma verkaufen wollen, dann holen Sie sich mit saner consulting den richtigen Partner an Ihre Seite. Wir haben schon zahlreiche Unternehmensverkäufe beratend begleitet und dabei stets das zufriedenstellendste Ergebnis für die Verkäufer erreicht.
Unsere Firmeninhaber bringen Erfahrung in der Leitung von Firmen sowie akademisches Wissen zur Finanzanalyse mit. Zudem haben sie bereits selbst Unternehmen verkauft und wissen daher aus erster Hand, worauf dabei zu achten ist.
Wir unterstützen Sie gerne bei sämtlichen Aufgaben, die beim Verkauf Ihrer Firma auf Sie zukommen. Beispielsweise können Sie uns damit beauftragen, Ihr Unternehmen zu vermarkten oder den Kaufvertrag auszuarbeiten. Und auch nach Vertragsunterzeichnung sind wir Ihnen auf Wunsch dabei behilflich, die vertraglich vereinbarten Abmachungen zu erfüllen.
Wenden Sie sich daher gerne an uns, wenn Sie mit unserer Unterstützung Ihr Unternehmen verkaufen wollen. Dafür haben wir auf unserer Kontaktseite ein Formular eingerichtet. Dort finden Sie auch die Adressen unserer Standorte in Olten, St. Gallen und Neuchâtel. Wir begrüssen Sie gerne auch zu einem persönlichen Gespräch in unseren Räumlichkeiten.